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Dass
sich
Gesellschaften
und
Volkswirtschaften
weltweit
in
einer
fundamentalen
Umbruchsphase
befinden,
ist
mittlerweile
Allgemeingut:
Wir
sind
mitten
drin
im
technologisch
basierten
Wandel
von
der
Industrie-
zur
sogenannten
Informations-
oder
Wissensgesellschaft.
Es
findet
ein
wirtschaftlicher,
sozialer
und
kultureller
Paradigmenwechsel
statt,
der
faszinierende
Perspektiven
eröffnet,
aber
auch
von
großer
Ambivalenz
ist.
Großartigen,
bisher
ungekannten
Chancen
stehen
noch
unbewältigte
Probleme
und
unerwünschte
Nebenwirkungen
gegenüber.
Zu
den
tiefgreifendsten
Begleiterscheinungen
dieser
Transformation
gehören
im
Gefolge
der
sogenannten
Globalisierung,
also
der
weltweiten
Vernetzung
von
Staaten,
Ökonomien
und
Individuen,
die
mit
einem
Auf-
und
Wegbrechen
traditioneller
Strukturen
und
ökonomischer
Rahmenbedingungen
einhergeht,
vehement
spürbare
Konsequenzen
am
Arbeitsmarkt.
Die
gegenwärtige
Arbeitsplatzkrise
ist
im
Wesentlichen
Teil
der
Endwehen
des
Auslaufmodells
„Industrielle
Erwerbsgesellschaft“.
Dementsprechend
gehören
Entwürfe
neuer
Arbeitsmodelle
zu
den
wichtigsten
und
spannendsten
Aufgaben
der
Zukunftsgestaltung.
Wie
wird
Arbeit
zukünftig
aussehen?
Wie
werden
erfolgreiche
Berufslaufbahnen
verwirklicht
werden
können,
welche
Qualifikationen
erfordern
sie?
Aber
auch:
welche
Herausforderungen
kommen
durch
die
neuen
ökonomischen
Bedingungen
auf
die
gesamte
Lebensplanung
der
Menschen
zu
und
wie
werden
sie
die
Werteorientierung
und
den
Lebensstil
beeinflussen?
Von
der
Angestelltenmentalität
zu
einem
"neuen"
unternehmerischen
Denken
Die
grundsätzlich
im
Rahmen
von
Informationsgesellschaft
und
Globalisierung
weltweit
wachsende
Chancengleichheit
für
immer
mehr
Menschen
hat,
wie
nahezu
alles,
ihre
zwei
Gesichter.
Die
Aussicht,
dass
sich
zukünftig
weltweit
immer
mehr
Menschen
mit
der
gleichen
Chance
auf
Erfolg
um
die
anstehende
Arbeit
bemühen
werden,
sorgt
nicht
nur
für
eine
"größere
Gerechtigkeit",
sondern
auch
für
mehr
Konkurrenzdruck
und
lässt
lange
Zeit
bewährte
Wettbewerbsvorteile,
auch
alte
Standortvorteile,
in
den
Hintergrund
treten.
Die
vielfach
erwähnte
Digitalisierung
wirtschaftlicher
Prozesse
sowie
die
überproportionale
Zunahme
wissensbasierter
Dienstleistungen
lassen
tradierte
Hierarchien
untergehen.
Sie
erfordern
neue
Lebens-,
Arbeits-
und
Erwerbsformen.
Die
angemessene
Reaktion
auf
diese
aktuellen
Herausforderungen
kann
gemäß
aller
fachkundigen
Prognosen
nur
in
einer
hochrangigen,
ständig
aktualisierten
Bildung
und
in
deutlich
stärkerer
Eigeninitiative
als
bisher
liegen.
Selbstorganisation,
Flexibilität
und
lebenslanges
Lernen
jedes
einzelnen
werden
als
Krisenlöser
angesehen.
Arbeit,
auch
als
Quelle
der
Erwerbstätigkeit,
wird
es
nach
wie
vor
geben.
Aber:
Sie
kann
erstens
nicht
mehr
vollständig
mit
bezahlter
Erwerbstätigkeit
gleichgesetzt
werden
und
wird
darüber
hinaus
nicht
mehr
mit
linearen,
vornehmlich
im
Angestelltenverhältnis
lebenslang
die
Existenz
sichernden
Berufs-
bzw.
Erwerbsbiographien
verbunden
sein.
Prognosen
gehen
davon
aus,
dass
in
wenigen
Jahren
nur
noch
50
Prozent
der
Arbeitsplätze
dauerhaft
sein
werden,
Tendenz
eher
abnehmend.
Arbeit
wird
in
Zukunft
so
weit
wie
irgend
möglich
"außer
Haus"
gegeben
werden.
Sie
wird
großenteils
an
spezialisierte
(Klein)Unternehmen,
Selbstständige
und
Freiberufler
verteilt
und
die
gewünschte
Leistung
kostengünstig,
d.h.
ohne
Lohnnebenkosten
eingekauft
werden.
Mehrere
Tätigkeiten
und
Projektbeteiligungen
nebeneinander,
auch
Mischformen
von
angestellter
Teilzeittätigkeit
und
zusätzlichem
freiberuflichem
Einsatz,
werden
für
die
meisten
Menschen
eher
die
Regel
als
die
Ausnahme
bilden.
Selbstvermarktung
Welche
neuen
Berufsfelder
werden
entstehen
und
welcher
Menschentyp
wird
ihnen
professionell
gerecht
werden?
Mehr
oder
minder
gilt
die
Devise:
Der
Weg
zu
beruflicher
Erfüllung,
zu
Erfolg
und
Geld
verläuft
nicht
mehr
vertikal,
sondern
horizontal.
Der
Profi
der
Zukunft
klettert
gemäß
den
Prognosen
nicht
mehr
als
Dauerangestellter
einer
oder
einiger
weniger
Firmen
die
Karriereleiter
hoch,
sondern
arbeitet
im
Laufe
seines
Lebens
mit
vielen
Partnern
und
Auftraggebern
per
Kurzzeitvertrag
oder
Auftragserteilung
an
unterschiedlichen
zeitlich
befristeten
Projekten
zusammen.
Er/sie
"managt"
sich
selbst
sozusagen
als
ein
Unternehmen,
das
Kreativität,
Arbeitskraft
und
Kenntnisse
anbietet.
Die
Zukunftsfähigkeiten
Um
der
allseits
geforderten
Flexibilität
genügen
zu
können,
sollte
das
Kompetenzspektrum
möglichst
breit
und
die
Bereitschaft
zum
jederzeitigen
Ausbau
der
Kenntnisse
sowie
zum
Wechsel
der
Einsatzfelder
gegeben
sein.
Den
Arbeitsplatz
einschließlich
der
notwendigen
technischen
Ausrüstung
schafft
und
organisiert
er/sie
selbst,
die
Arbeitszeit
hängt
weitestgehend
von
der
eigenen
Einteilung
ab.
Was
aber
heißt,
wie
von
Freiberuflern
und
Selbstständigen
heute
schon
hinlänglich
bekannt
ist,
dass
er/sie
in
der
Regel
mehr
arbeiten
wird
als
der
heute
durchschnittliche
Angestellte,
denn
"am
leichtesten
beutet
sich
immer
noch
jeder
selbst
aus".
Dennoch
wird
die
Individualisierung
des
Arbeitsplatzes
und
der
Arbeitszeit
überwiegend
als
Steigerung
der
Lebensqualität
angesehen.
Die
obersten
Qualitätsmerkmale
zukünftig
Erfolgreicher,
also
der
neuen
Unternehmer
ihrer
selbst,
sind
die
Fähigkeiten,
eine
Vielzahl
von
Aufgaben
koordinieren,
den
eigenen
Tätigkeitsbereich
durchorganisieren
und
ein
professionelles
Selbstmarketing
betreiben
zu
können.
Auf
wenige
Schlagworte
gebracht:
Selbstmanagement
sowie
Koordinations-
und
Kommunikationsfähigkeit
haben
höchste
Priorität.
Fachkompetenz
wird
dabei
als
selbstverständlich
vorausgesetzt.
Darüber
hinaus
wird
erwartet,
dass
zusätzliche
Fachkompetenzen
je
nach
Bedarf
immer
wieder,
oft
durch
"learning
by
doing",
hinzugewonnen
werden,
gemäß
dem
Stichwort
vom
lebenslangen
Lernen.

Christa
Tamara
Kaul:
Das
Unternehmen
ICH
Auf
dem
Weg
zu
neuen
Arbeitsformen
und
Berufsbiografien
Inhalt
Die
aktuelle
Situation
Merkmale
der
„neuen
Arbeit“
Aufträge
statt
Arbeitsplätze
Neue
Organisationsformen
zukünftiger
Erwerbsarbeit
Vernetzung
-
Uralte
Evolutionsformel
wird
brandaktuelles
Organisationsprinzip:
Networking,
Virtuelle
Unternehmen,
Praxisnetze
Neue
Arbeit
jenseits
des
Erwerbssystems
Paradigmenwechsel
der
Arbeit
-
Wertewandel
der
Gesellschaft
Vortragstext (kostenpflichtig)
auf Anfrage
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