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Ein
Ausweichen
ist
kaum
möglich,
selbst
das
Ignorieren
fällt
schwer.
Wohin
man
sich
auch
wendet,
es
scheint
omnipräsent
zu
sein:
Wellness,
das
Zauberwort
des
zeitgeistigen
Wohlfühlkults.
Unwillkürlich
stellen
sich
Assoziationen
ein
zu
Wohlbehagen,
Gesundheit,
„Gut-drauf-Sein“,
zu
Lebensfreude.
Dazu
gesellen
sich
Vorstellungen
von
Vitalität,
Leistungskraft,
positiver
Ausstrahlung
und
gelungener
Lebensgestaltung.
Meist
entstehen
im
Kopf
sofort
auch
Bilder
attraktiver,
lässiger
und
gutaussehender
Menschen,
Bilder
von
“Winner-Typen“
eben,
und
dazu
der
Wunsch,
selbst
in
irgendeiner
Form
an
dieser
Wohlfühl-Welt
teilzuhaben.
Der
Begriff
gehört
mittlerweile
zu
den
wichtigsten
Ingredienzien
der
audiovisuellen
Alchimistenküchen
von
Werbeagenturen
und
Consultingfirmen.
Die
Kosmetik-
und
die
Tourismusbranche
kommen
ohne
ihn
nicht
mehr
aus,
Hotelketten,
Kongresszentren
und
Kureinrichtungen
sowieso
nicht.
Ganze
Zeitschriften
widmen
sich
diesem
Überthema.
Fernsehsender,
Volkshochschulen
und
längst
auch
Akademien
und
Einrichtungen
der
kirchlichen
Erwachsenenbildung
führen
entsprechende
Angebote
in
ihrem
Programm.
Wellness
ist
einfach
„mega-trendy“.
Und
was
"trendy"
ist,
ist
automatisch
auch
ein
enormer
Wirtschaftsfaktor.
Das
Wechselspiel
von
Angebot
und
Nachfrage
(und
eben
auch
Nachfrage
und
Angebot)
lässt
sofort
markwirtschaftliche
Mechanismen
anspringen
und
greifen.
Folgerichtig
hat
modernes
Marketing
den
Wellness-Begriff
nicht
nur
längst
besetzt,
sondern
auch
mächtig
aufgebläht.
Er
klingt
gut
und
lässt
sich
für
alle
möglichen
(und
ebenso
unmöglichen
bis
schwachsinnigen)
Situationen
und
Produkte
nutzen.
So
wirbt,
um
völlig
willkürlich
zwei
Beispiele
herauszugreifen,
eine
Firma
für
die
Preiswürdigkeit
ihrer
Wasserbetten
mit
dem
Slogan:
„Wellness
nicht
nur
für
Ihren
Rücken,
sondern
auch
für
Ihren
Geldbeutel!“
und
ein
„Magazin
für
Literatur
und
Wellness“
pokert
schlichte
Garten-
und
Wildkräuter
als
„Wellness-Kick“
hoch.
Was
aber
verbirgt
sich
hinter
diesem
anscheinend
Allheilung
versprechenden
Synonym
tatsächlich,
und
was
hat
diesen
Trend
gerade
in
unserer
Zeit
so
beflügelt?
Es
ist
ja
nicht
neu
und
überrascht
auch
keineswegs,
dass
Menschen
sich
wohlfühlen
möchten.
Tiere
übrigens
auch.
Eine
schnurrende
Katze
ist
wohl
das
Sinnbild
des
Wohlbehagens
schlechthin.
Der
Wunsch
nach
Wohlbefinden
entspricht
nicht
nur
menschlichen
Grundbedürfnissen,
er
ist
schon
im
Tierreich
vorhanden
und
dürfte
damit
noch
älter
als
die
Menschheit
selbst
sein.
Warum
dann
gerade
jetzt
die
überschwappende
Wellness-Welle?
Sind
das
offensichtlich
lebensimmanente
Urbedürfnis
nach
Wohlbefinden
und
das
aktuelle
Wellness-Verständnis
deckungsgleich
oder
gibt
es
Unterschiede?
Der
Schlüssel
für
das
Verständnis
von
Sinn
und
Unsinn
der
aktuellen
Entwicklung
liegt
in
der
Entstehung
des
Wortes
„Wellness“.
Ausführlicher
Beitrag
auf
Anfrage!


Siehe
auch: Alles
Wellness,
oder
was?
Über
Anwendungen,
Methoden
und
Verfahren
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